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Jameda

Die Leistungen.
Das steckt hinter
Hanse.Dental.

Zertifizierte Implantologie.

Zertifizierte Implantologie.

Implantate – so gut wie das Original.
Kein anderes Verfahren ersetzt einen verlorengegangenen Zahn so naturgetreu wie ein Implantat. Das chirurgische Spezialistenteam der Hanse.Dental bedient sich dabei modernster implantologischer Verfahren, wie navigierter Implantologie, Sofortimplantation, Sofortbelastung auch in hochkomplexen Fällen, dem All-On-4 Konzept im zahnlosen Unterkiefer und dem All-On-6 Konzept im zahnlosen Oberkiefer. Die simultane Augmentation mit körpereigenem Knochen und Wachstumsfaktoren sowie die Möglichkeit, festsitzende Zähne an einem Tag einzubringen und die minimalinvasive mikrochirurgische Implantationstechnik sind fester Bestandteil des chirurgischen Spektrums der Hanse.Dental. Röntgenologische Grundlage ist das praxiseigene DVT (Digitale Volumentomographie). Gern ermöglichen wir Ihnen auch Operationen in Sedierung oder Vollnarkose mit unserem Anästhesie -Team.

BDIZ. Es sind nur vier Buchstaben, die aber den feinen Unterschied machen. Dr. Klaas Hansen ist zertifizierter Spezialist der Implantologie (BDIZ) – und hat damit den höchstmöglichen Qualifizierungsgrad in der Implantologie vor dem Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte (BDIZ) absolviert.

Dieser Qualifikationsnachweis auf höchstem Niveau ist nicht nur eine persönliche Bestätigung, sondern auch eine Rückversicherung für den Patienten, denn die Implantologie gehört noch immer nicht zu den praktischen Ausbildungsfächern an allen Hochschulen. In der Regel bilden sich Zahnärzte in der Implantologie parallel zum Berufsleben fort – Dr. Hansen ist als Referent für Implantologie auf zahnärztlichen Fortbildungen tätig und bietet regelmäßig Hospitationen für Kollegen in seiner Praxis an.

Wir sind seit 1990 implantologisch tätig und sehr stolz darauf, dass uns unsere Expertise von höchster Stelle bescheinigt wird. Für die Zertifizierung, die wir in regelmäßigen Abständen erneuern lassen, sind konsequente Fort- und Weiterbildungen unerlässlich und für uns eine Selbstverständlichkeit. Eine hohe Anzahl von Implantationen ist die Voraussetzung für die Zertifizierung zum Spezialisten der Implantologie. Den ersten Grad der Qualifizierung, den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (BDIZ) hat Dr. Hansen bereits 2002 absolviert, seit 2008 ist er Spezialist der Implantologie (BDIZ)

Auch davon profitieren unsere Patienten: Wir arbeiten mit dem in Deutschland marktführenden Implantathersteller zusammen.

Sicherheit beim Lachen, Sprechen und Kauen.
Keine andere Form des Zahnersatzes kommt dem ursprünglichen Zustand so nahe wie das Implantat. Der kleine „Pfosten“ aus körperneutralem Rein-Titan ersetzt die Zahnwurzel und wächst fest im Kieferknochen ein. Auf diesem Fundament können Zahnkronen, Brücken oder sogar Prothesen fixiert werden. Nach der Versorgung haben Sie wieder den Komfort eines fest verankerten Zahnes. Sie verspüren keine Einschränkungen beim Lachen, Sprechen und beim Kauen.

Manchmal ist es mit einem einzigen Implantat jedoch nicht getan – selbst beim zahnlosen Kiefer können wir Ihnen individuelle Implantatlösungen anbieten. Keine Frage, Implantate haben die Versorgung mit Zahnersatz revolutioniert – nach über vierzig Jahren anerkannter Implantologie spricht man aus zahnmedizinischer, funktioneller und ästhetischer Sicht immer noch vom Zahnersatz der Zukunft.

Eine Million Implantate pro Jahr
Mehr als eine Million Implantate werden in Deutschland derzeit gesetzt, Tendenz steigend. Nicht nur bei einzelnen fehlenden Zähne ist die Implantatlösung komfortabel: Auch größere Zahnlücken lassen sich überbrücken. Selbst ein völlig zahnloser Ober- oder Unterkiefer lässt sich mit Implantaten wieder „füllen“.

Ein neuer Zahn – sofort und auf der Stelle.
Der Vorteil einer Sofortimplantation liegt für den Patienten auf der Hand: In nur einer einzigen Behandlungssitzung wird der nicht erhaltungswürdige Zahn gezogen und unmittelbar danach durch ein Implantat ersetzt. So schön das auch klingt, wir müssen dennoch genauestens abwägen, ob eine Sofortimplantation für Sie in Frage kommt. Es darf dabei keine schmerzhafte Entzündung der Zahnes vorliegen. Sehr häufig können wir sogar ein Langzeitprovisorium einbringen. Wir werden Sie allerdings bitten, diese noch nicht sofort voll zu belasten.

Als Alternative zur Sofortimplantation können wir Ihnen gegebenenfalls auch die Frühimplantation anbieten – dann bekommen Sie Ihren neuen Zahn etwa sechs bis acht Wochen nach der Zahnextraktion. Exakte

Allein auf unsere Erfahrung dürfen wir uns bei der Implantation nicht verlassen – wir setzen auf modernste computergestützte Verfahren: Eine 3D-Computer Planung ist unerlässlich bei der Implantationsplanung und -Diagnostik. Während herkömmliche Röntgengeräte nur zweidimensionale Bilder liefern, ermöglicht uns das 3D-Verfahren ein dreidimensionales Abbild Ihrer Zahnund Kieferverhältnisse. Anhand dieser Bilder ermitteln wir den optimalen Sitz des Implantats – Position, Winkel und Tiefe, nichts davon wird dem Zufall oder allein unserem „Gefühl“ überlassen. Darüber hinaus zeichnen die 3D-Aufnahmen ein genaues Bild von der Knochenstruktur und seiner Qualität sowie dem Verlauf des Unterkiefernervens und der Oberkiefer-Sinushöhlen. Häufig kann daher das Implantat ohne Schnitt und damit ohne jegliche postoperative Beschwerden gesetzt werden.

Stereolitographisch hergestellte Operationsschienen ermöglichen eine auf den 10tel Millimeter genaue Positionierung des Implantates in Ihrem Mund. Eine Verletzung wichtiger Strukturen (Nerven, Kieferhöhle etc.) ist somit absolut ausgeschlossen.

Wenn der Knochen sich zurückbildet.
Wenn Zähne und somit die natürliche Kaubelastung im Kiefer über längere Zeit fehlen, bildet sich allmählich der Knochen zurück. Auch bestimmte Keime können den Knochen zerstören. Man spricht dabei von einer Parodontitis, einer entzündlichen Zahnbetterkrankung (die allerdings heute komplett heilbar ist!).

Häufig muss in diesen Fällen vor einer Implantation der Knochen aufgebaut werden. Durch unsere modernen Operationsverfahren können wir dieses in fast allen Fällen vermeiden. Wir bauen den Knochen für Sie fast nicht spürbar während der Implantation auf. Dabei verwenden wir möglichst nur Ihren körpereigenen Knochen, den wir entweder aus dem Implantatbett oder aus einer anderen Region des Kiefers entnehmen.

Operationen in Narkose

Jegliche Operation von einfachen bis zu hoch komplexen Behandlungen kann bei uns selbstverständlich in Vollnarkose oder Dämmerschlaf durchgeführt werden. Während Sie unter perfekter Betreuung und Überwachung durch unser sehr freundliches und erfahrenes Anästhesisten-Team in unserer Praxis schlafen, erledigen wir alles für Sie – ohne dass Sie davon etwas bemerken.

Allergie
Besteht die Möglichkeit einer Allergie gegen Implantate?

Implantate gibt es seit über vierzig Jahren. In dieser langen Zeit ist noch keine Unverträglichkeit gegen Titanimplantate bekannt geworden. Das Material hat keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper völlig neutral.

Alter
Gibt es ein Mindestalter für Implantate?

Das Knochenwachstum sollte zum Zeitpunkt der Implantation abgeschlossen sein. Davon kann man im Schnitt mit 18 Jahren ausgehen. Mädchen sind meist etwas früher ausgewachsen, Jungen oft etwas später. Im Zweifelsfall lässt sich dies leicht anhand einer Röntgenaufnahme der Handwurzel feststellen.

Spricht im fortgeschrittenen Alter etwas gegen eine Implantation?

Um mit Implantaten neue Lebensqualität zu gewinnen, ist es grundsätzlich nie zu spät. Die Behandlung ist so risikoarm, dass man sich durchaus auch noch mit siebzig, achtzig oder sogar neunzig Jahren Implantate einsetzen lassen kann. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Solange Sie eine andere Routinebehandlung beim Zahnarzt durchführen lassen würden und sich guter Gesundheit erfreuen, können Sie auch Implantate bekommen.

Ambulanter Eingriff
Wird eine Implantation wirklich ambulant durchgeführt?

Nahezu alle implantologischen Eingriffe werden ambulant durchgeführt. Eine stationäre Unterbringung ist nicht nötig.

Anzahl der Implantate

Für die minimale Fixierung einer Totalprothese im Unterkiefer benötigt man mindestens 2 Implantate in optimaler Position (daher möglichst navigiert), besser und langfristig stabiler 4.

Bei ausreichend gut dimensionierten Implantaten kann auch im Unterkiefer auf nur 4 Implantaten eine festzementierte (oder verschraubte) große Brücke eingebracht werden (“all on four“)  Bevorzugt sollte es auf 6 Implantaten durchgeführt werden.

Im Oberkiefer muss eine Totalprothese mindestens auf 4 Implantaten fixiert werden. Sollte der Gaumen freibleiben, sind 6 Implantate das Mittel der Wahl. Wenn die Implantate ausreichend dimensioniert sind, kann auch bei nur 4 Implantaten eventuell der Gaumen freibleiben oder bei 6 Implantaten sogar eine festzementierte (oder verschraubte) Brücke einlegiert werden. Gemäß der Konsensuskonferenz Implantologie wird eine festzementierte (oder verschraubte) Konstruktion im zahnlosen Oberkiefer auf 8 Implantaten empfohlen.

Arbeit
Wann kann ich wieder arbeiten?

Nach Rücksprache können Sie in der Regel am nächsten Tag ganz normal Ihren Alltag aufnehmen und arbeiten gehen. (Siehe auch Stichwort „Sport“ unter S)

Behandlungsablauf
Beratung, Voruntersuchung und Planung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch erfahren Sie den für Ihre persönliche Situation erforderlichen Behandlungsablauf. Anschließend erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, dem Sie die genauen Kosten für Ihre individuelle Implantatbehandlung entnehmen können. Gern erklären wir Ihnen diesen in einem Einzelgespräch genauer. Den Heil- und Kostenplan reichen Sie bei Ihrer Krankenkasse ein, die Sie über Ihren Eigenanteil und die Erstattungsmöglichkeiten informiert. Nachdem die Kostenfrage geklärt und die Entscheidung für ein oder mehrere Implantate getroffen ist, werden eventuell nötige Vorbehandlungen Ihrer natürlichen Zähne oder Ihres Zahnfleisches besprochen. Generell werden implantologische Lösungen immer unter dem Gesichtspunkt der Sanierung des gesamten Gebisses durchgeführt. Für eine Implantation sind eine ausführliche Diagnostik und Behandlungsplanung notwendig. Die Untersuchung umfasst die Beurteilung der gesamten Mundhöhle, der Schleimhaut, der Zähne und der Kieferknochen. Um Risiken zu vermeiden, wird in der Anamnese auch Ihre allgemeinmedizinische Situation erfasst. Dann wird die Implantation anhand von 3D-produzierten Computersimulationen genau geplant. Nach diesen Vorbereitungen können Sie bereits beim nächsten Termin Ihre Implantate bekommen.

Einsetzen der Implantate

Das Vorgehen bei der Implantation ist so schonend und sicher, dass Ihnen alle benötigten Implantate ambulant und in einer einzigen Behandlung eingesetzt werden können. In einigen Fällen eröffnen wir das Zahnfleisch an vorher genau festgelegten Stellen, häufig können wir durch unsere modernen Techniken selbst auf diesen Schnitt verzichten. Anschließend wird durch eine schonende Bohrung im Knochen ein passgenaues, kleines „Implantatlager“ geschaffen und das Implantat darin einsetzt.

Wundheilung

Das Zahnfleisch heilt normalerweise sehr schnell und weitgehend beschwerdefrei. Nach zwei bis drei Tagen erfolgt eine Kontrolluntersuchung und etwa zehn Tage später können die Fäden gezogen werden.

Knochenheilung

In der Knochenheilungsphase lagern sich Knochenzellen dicht an die Implantate an und umschließen sie allmählich. So werden die Implantate fester Bestandteil Ihres Kiefers. Dieser schmerzfreie Prozess dauert im Oberkiefer drei bis vier Monate. Im Unterkiefer ist der Knochen etwas härter, so dass Implantate von vornherein einen festeren Halt haben (Primärstabilität) und man hier von drei Monaten ausgehen kann. Bis es soweit ist, bekommen Sie ein Provisorium oder Sie können nach einer Umarbeitung Ihren vorhandenen Zahnersatz weiter tragen. Mit etwas Vorsicht können Sie damit sofort wieder normal essen. Darüber hinaus können auch Provisorien heute so hochwertig gestaltet werden, dass Sie in dieser Übergangszeit von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden sind. In vielen Fällen können wir heute durch unser modernes Implantatsystem eine Sofortversorgung mit langzeitprovisorischem Zahnersatz ermöglichen.

Implantatfreilegung

Wenn die Einheilung abgeschlossen ist, wird das Zahnfleisch genau über den Implantaten wieder eröffnet und so genannte individuelle Zahnfleischformer werden eingesetzt. Diese formen das Zahnfleisch für den späteren Zahnaufbau aus, damit sich das Zahnfleisch genauso dicht an Ihre neuen Zahnkronen anlegen kann wie an die natürlichen Zähne. Bei Prothesen wird das Zahnfleisch für die Halteelemente der Prothese ausgeformt. Anschließend wird ein Abdruck Ihres Kiefers genommen, der als Grundlage für die Anfertigung der Kronen, der Brücke oder der Prothese mit seinen Halteelementen dient. Danach wird Ihr Provisorium wieder eingesetzt. Denn Sie verlassen die Behandlungsräume zu keinem Zeitpunkt ohne Zähne.

Einsetzen der Kronen, der Brücke oder der Prothese

Nach etwa 14 Tagen können die Zahnfleischformer entfernt und Ihre endgültigen Kronen, Ihre Brücke oder Ihre Prothese eingesetzt werden. Die Kronen oder die Brücke werden unsichtbar auf den Implantaten verschraubt, so dass niemand einen Unterschied zu Ihren natürlichen Zähnen merkt. Bei implantatgetragenen Prothesen werden Halteelemente auf den Implantaten befestigt und deren Gegenstücke in die Prothese eingearbeitet. Beim Einsetzen verbinden sich diese beiden Elemente und damit sitzt Ihre Prothese perfekt. Von nun an haben Sie völlige Sicherheit und ein ganz natürliches Mundgefühl.

Die moderne Sofortbelastung

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise wenn bei Ihnen eine optimale Knochensituation vorliegt, ist bei uns sehr häufig auch eine so genannte Sofortbelastung des Implantats möglich. Das bedeutet, dass ein sehr hochwertiges Provisorium sofort auf dem frisch eingesetzten Implantat befestigt wird. Sie bekommen Ihr Implantat und haben sofort wieder einen festsitzenden, natürlich aussehenden Zahn.

Behandlungsdauer
Wie viele Arzttermine sind für meine neuen Zahnwurzeln erforderlich?

Dies hängt vom Umfang und der Art Ihres Behandlungskonzeptes ab. Für die Beratung reicht in der Regel ein Termin, in dem auch Ihre Fragen beantwortet werden. Bei Ihrem nächsten Termin erfolgen die Voruntersuchungen und die Planungen. In der Regel können Ihre neuen „Zahnwurzeln“ dann kurze Zeit später in einer Behandlung in den Kieferknochen eingesetzt werden.

Betäubung
Ist für die Implantation wirklich keine Vollnarkose erforderlich?

Nein. Mit einer örtlichen Betäubung kann die Schmerzempfindung im Kiefer vollständig ausgeschaltet werden. Wenn Sie die Behandlung trotzdem lieber “verschlafen” möchten, kann selbstverständlich unser Anästhesitenteam bei Ihnen eine Vollnarkose oder einen Dämmerschlaf durchführen. Diese würden wir Ihnen bei einer Versorgung von ca. 5 – 6 Implantaten in jedem Fall empfehlen.

Diabetes
Kann ich auch als Diabetiker ein Implantat bekommen?

Ja. Sie sollten aber medikamentös optimal eingestellt sein. Eine schlecht eingestellte oder unbehandelte Diabetes kann stoffwechselbedingt die Heilungsprozesse beeinträchtigen. Einer hausärztliche Untersuchung ist obligat.

Erkrankungen
Gibt es Erkrankungen, die eine Implantation ausschließen?

Es gibt extrem wenige Kontraindikationen gegen eine Implantation.

Erneuerung oder Erweiterung des Zahnersatzes
Kann implantatgetragener Zahnersatz erneuert oder, wenn weitere Zähne verloren gehen, erweitert werden?

Ja, der Zahnersatz kann jederzeit erneuert oder verändert werden. Ein Einzelzahnimplantat kann auch nach vielen Jahren problemlos in einen Pfeiler für eine Brücke oder Prothese umgewandelt werden.

Ich habe bereits eine normale Vollprothese. Benötige ich für die Implantatbefestigung eine neue?

Wenn die vorhandene Prothese eine optimale Belastung der Implantate und eine gute Kaufunktion gewährleistet, ist es durchaus möglich, sie für eine Implantatbefestigung umzuarbeiten. Fragen Sie bitte nach, wir empfehlen Ihnen die beste Lösung.

Was passiert, wenn ein eigener Zahn, der als Pfeiler in den Zahnersatz integriert ist, verloren geht?

Wenn ein Zahn, zum Beispiel durch eine Wurzelentzündung, entfernt werden muss, kann er in der Regel problemlos durch ein weiteres Implantat ersetzt werden. Die Abstützung und eventuell auch die Prothese werden dann entsprechend umgearbeitet.

Essen
Kann ich mit implantatgetragenem Zahnersatz ganz normal abbeißen und essen?

Ganz gleich, ob Sie eine implantatgetragene Krone, Brücke oder Prothese bekommen: Der Zahnersatz ruht so fest auf Ihren Implantaten, dass Sie sich ganz sicher fühlen können und keinerlei Einschränkungen beim Kauen oder Sprechen befürchten müssen.

Flughafenkontrolle
Piepst das Implantat zum Beispiel bei der Kontrolle am Flughafen?

Nein,  Implantate sind nicht magnetisch und darüber hinaus viel zu klein, um eine Reaktion der Detektoren auszulösen.

Herzschrittmacher
Beeinflussen Implantate meinen Herzschrittmacher?

Nein. Implantate haben keine elektromagnetische Wirkung. Sie stellen deshalb keine Gefahr für die Funktion Ihres Herzschrittmachers dar.

Fremdkörpergefühl
Fühlen sich implantatgetragene Zähne an wie meine eigenen oder habe ich ein Fremdkörpergefühl?

Implantatgetragene Zähne vermitteln Ihnen beim Reden, Essen und Lachen ein ganz natürliches Mundgefühl. Sie spüren keinen Unterschied.

Haltbarkeit
Wie lange hält ein Implantat?

Nach der Einheilungsphase ist ein fachgerecht eingebrachtes Qualitäts-Implantat gegen manche Einflüsse widerstandsfähiger als die natürliche Zahnwurzel. Ein prothetisch optimal belastetes Titan-Implantat bricht nicht. Und es kann keine Karies bekommen. Mit konsequenter Mundhygiene und einer regelmäßigen (2 – 4 mal jährlich) Betreuung durch unsere Prophylaxeabteilung halten Sie auch das Zahnfleisch und das Implantatbett gesund. Somit können Implantate durchaus Ihr Leben lang halten.

Implantatmaterial
Aus welchem Material bestehen Implantate?

Implantate bestehen aus medizinischem Reintitan. Das Material hat sich so gut bewährt, dass mittlerweile 99 Prozent aller Zahnimplantatsysteme aus diesem Material hergestellt werden. Es ist hochstabil und wird vom Körper bestens angenommen. Außerdem verwächst Titan fest mit dem Knochengewebe. Diese positiven Eigenschaften hat es nicht nur in der dentalen Implantologie, sondern auch in vielen anderen medizinischen Bereichen, zum Beispiel in der Gelenkprothetik, bereits seit Jahrzehnten unter Beweis gestellt. Auch die silbrig-graue Farbe des Titans ist kein Nachteil, da Implantate – wie natürliche Zahnwurzeln – vollständig im Kieferknochen sitzen und unsichtbar sind. Seit einigen Jahren gibt es auch weiße Implantate aus Keramik. Die ersten Generationen aus Aluminiumoxidkeramik hatten jedoch keine ausreichende Materialfestigkeit, um mit Titan zu konkurrieren. Die heutigen Keramikimplantate bestehen aus hochstabilen Zirkonoxidkeramiken und befinden sich derzeit in der Erprobungsphase. Titan ist als Implantatmaterial jedoch nach wie vor der Werkstoff der Wahl.

Welches Dentalmaterial kommt für die Zahnkronen in Frage?

Die meisten Kronen und Brücken werden aus Metallen bzw. Metalllegierungen hergestellt und mit Keramik in Zahnfarbe verblendet. Die hoch ästhetische Alternative sind Vollkeramiken. Zirkonoxidkeramik ist durch seine hohe Festigkeit besonders gut für implantatgetragenen Zahnersatz geeignet. Sie eignet sich für einzelne Zahnkronen, aber auch für größere Brücken und reflektiert das auftreffende Licht genauso wie die natürliche Zahnsubstanz. Dieser Zahnersatz ist deshalb von den natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden.

Kosten
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Kosten können je nach Aufwand der Behandlung und Anzahl der Implantate variieren. Der Richtwert für eine implantatgetragene Krone einschließlich aller ärztlichen und zahntechnischen Leistungen liegt etwa bei 2500 bis 3.000 Euro. Eine implantatgetragene Brücke (für drei fehlende Zähne) beginnt bei etwa 5.000 Euro und eine Vollprothese bei 6.000 Euro. Genauen Aufschluss über die individuelle Kostenlage gibt Ihnen der Heil- und Kostenplan, den Sie vor Behandlungsbeginn erhalten.

Kostenerstattung
Zahlt mir die Krankenversicherung etwas dazu?

Ja. Seit Januar 2005 zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland auch für implantatgetragenen Zahnersatz einen Festzuschuss. Dieser Festzuschuss richtet sich nach der so genannten Regelversorgung. Dies ist eine Krone, Brücke oder Prothese, die für einen bestimmten Ausgangsbefund den Mindeststandard darstellt.
Beispielhaft ergeben sich daraus folgende Festzuschüsse:

  • Bei einem fehlenden Zahn bekommen Sie etwa 270 Euro.
  • Bei vier nebeneinander fehlenden Frontzähnen bekommen Sie etwa 380 Euro.
  • Bei fünf fehlenden Zähnen oder einer Freiendsituation bekommen Sie etwa 270 Euro.
  • Bei einem zahnlosen Unterkiefer bekommen Sie etwa 270 Euro, bei einem zahnlosen Oberkiefer etwa 250 Euro.

Wenn Sie in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Behandlung regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss um 20 Prozent. Bei Nachweis der Vorsorge in den letzten zehn Kalenderjahren erhöht sich der Festzuschuss um insgesamt 30 Prozent.

Die Erstattungen der Krankenkassen sind also leider sehr moderat. Bedenken Sie aber, dass es sich um eine äußerst sinnvolle Investition, die Ihnen für Ihr gesamtes Leben erheblich mehr Lebensqualität verschafft.

Medikamenteneinnahme
Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten

Bei bestimmten Medikamenten besteht diese Möglichkeit. Cortison, zum Beispiel, kann die Stoffwechsel- und Immunsituation des Körpers verändern, so dass bei der Heilung Probleme auftreten können. Blutgerinnungshemmende Medikamente können bei der Implantation zu starken Blutungen führen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie dies deshalb unbedingt im Beratungsgespräch thematisieren.

Nachts
Muss ich eine implantatgestützte Prothese nachts herausnehmen?

Eine herkömmliche Prothese sollte nachts herausgenommen werden, weil sie sich im Schlaf lösen kann und möglicherweise den Rachen bzw. die Atemwege blockiert. Eine implantatgestützte Prothese sitzt normalerweise so fest, dass sie nachts gefahrlos getragen werden kann. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Prothese rund um die Uhr tragen.

Risiken
Ist die Implantation mit Risiken verbunden?

Eine Implantation ist eine kleine Operation. Komplikationen, wie die Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen, sind beim Einsetzen der Implantate zwar grundsätzlich möglich. Durch unsere hochmodernen  Möglichkeiten der 3D-Diagnostik und der dadurch bedingten navigierten Operationstechnik sind diese jedoch weitgehend auszuschließen. Normalerweise gibt es bei einer Implantation insgesamt keine größeren Risiken als bei einer Weisheitszahnentfernung. Durch die angesprochenen Techniken ist es bei uns sehr unwahrscheinlich, dass ein Implantat in der Einheilphase sich nicht ausreichend mit dem Knochen verbindet. In diesen Fällen (unter 1 % Wahrscheinlichkeit) würden wir Ihnen kostenlos ein neues Implantat einbringen.

Schmerzen
Werde ich nach dem Eingriff Schmerzen haben?

Das Zahnfleisch ist in den ersten Tagen wahrscheinlich noch empfindlich, blutet aber nicht mehr. Eventuell kann die Wange vorübergehend anschwellen und sich unangenehm anfühlen. Die meisten Patienten benötigen aber am nächsten Tag nicht einmal eine Schmerztablette und können wieder ganz normal ihren Alltag aufnehmen.

Schöne Zähne
Was genau ist unter „Sofortbelastung“ zu verstehen und kommt sie auch für mich in Frage?

Der gewöhnliche Weg zu implantatgetragenen Zähnen sieht nach dem Einsetzen des Implantats eine unbelastete Einheilungsphase vor. Bei dieser Vorgehensweise wird die Lücke vorübergehend mit einem klassischen Provisorium geschlossen, das zum Beispiel an den Nachbarzähnen befestigt wird. Bei der so genannten Sofortbelastung, die wir sehr häufig durchführen,  kommen unsere modernen Implantatsysteme und -methoden zum Einsatz, die es unter bestimmten Voraussetzungen erlauben, den Zahnersatz oder das Provisorium sofort auf den Implantaten zu befestigen. Patienten bekommen Ihre Implantate und haben noch am selben Tag wieder festsitzende, natürlich aussehende Zähne. Ob eine Sofortbelastung auch für Sie in Frage kommt, hängt zum Beispiel vom Zustand des Kieferknochens und der Position der Implantate ab.

Sofortimplantation
Können Implantate auch sofort nach dem Entfernen von Zähnen eingesetzt werden?

Ja, mit unseren modernen Techniken ist dies heute sehr oft möglich. Das Implantat wird dabei unmittelbar nach der Entfernung eines Zahnes eingesetzt. Man nennt dies Sofortimplantatation.

Sport
Und wie sieht es nach der Implantation mit Sport aus?

Bewegung ist nach der Implantation grundsätzlich kein Problem. Wenn es jedoch um Aktivitäten mit starker körperlicher Anstrengung geht, sollten Sie dies vorher mit uns besprechen. Um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen, empfiehlt sich eventuell eine Schonzeit von ein paar Tagen.

Zahnpflege
Wie pflege ich meine implantatgetragenen Zähne?

Implantatgetragene Zähne sehen nicht nur aus wie natürliche Zähne. Sie können Sie auch genauso unkompliziert mit Zahnbürste – möglichst einer elektrischen – und Zahnpasta putzen. Besonders wichtig sind bei Implantaten die Zahnzwischenräume und die Übergänge zum Zahnfleisch. Hier siedeln sich schnell Keime an, die das Zahnfleisch und im Laufe der Zeit auch den Kieferknochen um das Implantat angreifen können. Mit Zahnseide oder kleinen Interdentalbürstchen lässt sich das jedoch verhindern. Unser Prophylaxeteam zeigt Ihnen die richtige Handhabung der Utensilien und kümmert sich in regelmäßigen Abständen – etwa alle drei Monate – um die professionelle Zahnreinigung. Dabei werden auch hartnäckige Beläge restlos entfernt und ihre Zähne strahlen wieder in alter Frische.

Modernste Zahnmedizin.

Modernste Zahnmedizin.

Nur das Beste ist gerade gut genug.
Die nachhaltige Ideologie der modernen Zahnmedizin ist es, durch ein allumfassendes präventiv-prophylaktisches und minimalinvasiv parodontologisches Konzept Ihre Zähne nach Möglichkeit ein Leben lang zu erhalten. Wir erreichen dies mithilfe der computergestützen Zahnheilkunde, der spezialisierten Endodontie (Wurzelkanalfüllung) in Expertenhand mit dem hochauflösenden Mikroskop, der Funktionsdiagnostik, -analyse und –therapie und einer konservierenden Zahnheilkunde auf höchstem technischen und materiellen Niveau.

Dank der modernen Endodontie – einer Behandlung im Zahninnern – können natürliche Zähne langfristig erhalten werden. Mit der klassischen „Wurzelbehandlung“ haben die hochpräzisen und wirkungsvollen Methoden der Endodontie nur noch wenig gemeinsam. Hierbei kommen der Laser, die elektronische Längenvermessung, elektronisch gesteuerte Instrumente zur Wurzelkanalaufbereitung und das Mikroskop zum Einsatz. Unsere Expertin für Endodontie Frau Magdalena Tolksdorf sorgt wir mit viel Fingerspitzengefühl dafür, dass ein entzündeter Zahnnerv nicht auf die Gesundheit schlägt. Der Nerv wird sorgfältig und schmerzlos entfernt und der Nervenkanal dicht verschlossen – auf diese Weise kann auch ein nervenfreier Zahn im Kiefer erhalten bleiben.

Ein toter Zahnnerv
Eine Zahnnerventzündung wird vor allem durch Karies hervorgerufen. Tiefe Löcher dringen dann bis zu den Zahnnerven vor. Eine Zahnwurzelentzündung (Pulpitits) kann sowohl sehr schmerzhaft als auch vollkommen unauffällig sein. Hören die heftigen Zahnschmerzen nach Tagen plötzlich auf, ist der Zahnnerv endgültig abgestorben. Spätestens dann muss er entfernt werden.

Zu einer erfolgreichen Therapie gehört für uns, dass Sie nach dem Eingriff rasch genesen und mit höchstens geringen Beschwerden unsere Praxis verlassen. Die minimal-invasive Chirurgie kommt uns dabei zu Hilfe – je kleiner und gewebeschonender der Schnitt, umso größer die Beschwerdefreiheit nach dem Eingriff. Damit das Operationsfeld für uns dennoch übersichtlich bleibt, operieren wir grundsätzlich mit hoch auflösenden Lupenbrillen. So können wir Zahnstrukturen und zahnchirurgische Details sehr viel genauer erkennen.

Ebenfalls minimal-invasiv ist der Einsatz von speziellen Lasern – zum Beispiel bei der präzisen Behandlung von Karies oder der schonenden Behandlung von Parodontitis.

Bei der Auswahl nötiger „Füllstoffe“ achten wir auf filigrane Naturmaterialien – sie ermöglichen eine optimale Wundheilung und sind für Sie kaum fühloder sichtbar.

Fast jeder zweite Deutsche hat entzündetes Zahnfleisch – und weiß es meist gar nicht. Denn die sogenannte Gingivitis tut nur selten weh. Unterschätzen darf man sie dennoch nicht, denn unbehandelt wird aus der Entzündung womöglich eine Parodontitis, die zum Zahnverlust führt und ein 50 % höheres Infarktrisiko für Sie darstellt.

Für eine Zahnfleischentzündung gibt es viele Ursachen. Auslöser sind vor allem Zahnbeläge (Plaque) und die in ihnen enthaltenen Bakterien. Wird allerdings die Mundhygiene nicht professionell betreut, können sich die Keime massenhaft vermehren und das gesunde System im Mund kommt aus dem Gleichgewicht – das Zahnfleisch entzündet sich. Doch bei frühzeitiger Behandlung lässt sich so eine bakterielle Entzündung, medizinisch Gingivitis, problemlos stoppen.

Geschwollenes Zahnfleisch und Zahnfleischbluten sind oft erste Indizien dafür, dass sich das Zahnfleisch entzündet hat. Jetzt ist es wichtig, die Ursache systematisch zu beseitigen: die bakteriellen Beläge. Durch die präventive Betreuung in unserer Prophylaxeabteilung kann die Gingivitis geheilt werden. Lassen die Anzeichen nicht nach, kontrollieren wir, ob bereits eine Parodontits vorliegt, die wir heute mit einer modernen Parodontaltherapie behandeln können. Dabei gehen wir äußerst schonend (microinvasiv) vor und setzen den Laser und Ihre körpereigenen Wachstumsfaktoren (PRGF) therapeutisch ein.

Sorgfältige Mundhygiene, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR) und vor allen Dingen die qualifizierte Betreuung der Mundhygienetechnik durch unser Prophylaxe-Team ( je nach individuellem Risikofaktor 2 – 4 mal im Jahr) erhalten nicht nur Ihre Zähne, sondern senken Ihr Risiko an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken wesentlich.

Parodontitis – gefährlicher als Karies
In Deutschland leiden nahezu zwei Drittel aller Erwachsenen unter Parodontitis – im Volksmund auch Parodontose genannt. Dabei gehen deutlich mehr Zähne verloren als durch Karies. Besonders tückisch: Die Krankheit verläuft schleichend und verursacht zunächst keine Schmerzen. Patienten, die regelmäßig zur Prophylaxe-Behandlung kommen, gehen auf Nummer Sicher – einerlei in welchem Stadium: in der Praxis erkennen wir Parodontitis sofort und können sie heilen.

Bei entsprechender Pflege und regelmäßiger prophylaktischer Betreuung ist es durchaus möglich, dass Ihre zweiten Zähne ein Leben lang halten. Genau das ist unsere Bestreben. Ein individuelles Prophylaxekonzept bietet einen lebenslangen Schutz vor Karies und Parodontitis – dazu zählt eine professionelle Zahnreinigung (die Entfernung aller weichen und harten Zahnbeläge, inkl. Politur der Zahnoberflächen) ebenso wie eine präzise Mundhygienebetreuung und eine umfassende Ernährungsberatung. In einer separaten Abteilung unserer Praxis steht Ihnen dafür ein hoch motiviertes Spezialteam zur Verfügung.

Auch kleine Patienten sind willkommen – ihnen vermitteln wir spielerisch die richtige Zahnputztechnik. Die Kleinen staunen nicht schlecht, wenn sich nicht vollständig entfernte Zahnbeläge rosa verfärben …

Zum Schutz der jungen bleibenden Zähne befürworten wir eine Zahnversiegelung – so bleiben die Zähne auch bei gelegentlichem kindlichen Fehlverhalten lange gesund.

Von Natur aus gesunde Zähne
Auch bestimmte Lebensmittel können helfen, Ihre Zähne zu schützen: Sellerie, Karotten und Äpfel enthalten viel Vitamin C – das beugt Zahnfleischentzündungen vor und tötet Bakterien. Außerdem steigern diese Nahrungsmittel die Speichelproduktion, was wie ein natürlicher Zahnreiniger wirkt. Milchprodukte enthalten Milchsäure, die starke Zähne fördern. Zusammen mit Calcium stärken sie außerdem den Kieferknochen.

Wenn alle Teile des Kausystems reibungslos zusammenarbeiten und die Zähne von Ober- und Unterkiefer punktgenau aufeinander treffen, spricht man vom richtigen Biss. In manchen Fällen liegen aber zum Beispiel Zahnfehlstellungen, schlecht sitzende Kronen oder Brücken vor oder es fehlen Zähne, sodass der Biss nicht optimal ist. Ein falscher Biss hat nicht nur für das Kausystem schwerwiegende Folgen – im Laufe der Zeit kann sich eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) entwickeln, die sich u.v.a. in Gelenkerkrankungen, Nacken- und Rückenbeschwerden äußern kann.

Die Funktionsanalyse – klinisch (visuell und taktil) oder wahlweise instrumentell – ist ein diagnostisches Verfahren, das das Kausystem überprüft und „Übeltäter entlarvt“. Sie kommt bei uns immer dann zum Einsatz, wenn wir eine präzise Beurteilung des Kausystems benötigen, zum Beispiel vor der Anfertigung von Zahnersatz oder wenn beim Patienten Beschwerden ohne erkennbare Ursache vorliegen – von Zähneknirschen über Kopfschmerzen bis hin zum Tinnitus. Die Patienten haben meist einen langen Leidensweg durch viele Facharztpraxen hinter sich, bevor wir erkennen, dass ihre Symptome tatsächlich durch einen falschen Biss hervorgerufen werden.

Der richtige Biss
Vom richtigen Biss spricht man, wenn

  • die Kontaktpunkte passgenau auf den Zahnoberflächen verteilt sind,
  • die Kiefergelenke eine zentrale Position in ihren Gelenkgruben einnehmen,
  • nur bestimmte Zähne bei Seitwärts- oder Vor- und Zurückbewegung des Unterkiefers in Kontakt sind.

Viele Patienten wundern sich, dass Zahnkorrekturen auch im Erwachsenenalter noch möglich sind. Tatsächlich ist es für eine Zahnspange nie zu spät. Zahnfehlstellungen lassen sich in jedem Alter korrigieren, denn auch mit Abschluss der Wachstumsphase sitzen Zähne nicht starr und unverrückbar im Kiefer. Zeit ihres Lebens können sie wandern, das mag in vielen Fällen unerfreulich sind, in manchen aber ist es durchaus von Vorteil – nämlich dann, wenn ihre Flexibilität für eine kieferorthopädische Behandlung genutzt werden kann.

In unserer Praxis setzen wir bei der Zahnstellungskorrektur unserer erwachsenen Patienten auf diskrete Methoden – zum Beispiel auf Aligner, (transparente Schienen), mit denen Sie wie gewohnt lachen und sprechen können – Ihr Gegenüber bemerkt nichts von der unsichtbaren Zahnkorrektur und auch Sie selbst spüren wenig dank des angenehmen Tragekomforts. Und schon nach kurzer Zeit sind erste Erfolge sichtbar!

Zahnspangen für Erwachsene
Zahnspangen bei Erwachsenen sind fast schon Normalität. In kieferorthopädischen Praxen liegt der Anteil der „reiferen“ Generation bei mehr als zwanzig Prozent. Bei Erwachsenen werden festsitzende Spangen oder Bracketts bevorzugt.

Schöne Zähne – wer will sie nicht? Wenn Nikotin, Koffein, Tannin (in Rotwein) oder schlichtweg das Alter den Zähnen ihr natürliches Weiß rauben, werden viele Patienten unzufrieden. Die Reinigung mit Pulverstrahlen und Polierpasten, reinigt die Zähne zwar gründlich und lässt sie strahlen, aber wirklich weißer sehen sie dadurch nicht aus. In unserer Praxis bieten wir deshalb das Bleaching zur schonenden Zahnaufhellung an.

Am Zahnweiß werden Sie einige Jahre Ihre Freude haben, im Laufe der Zeit aber gewinnen die Zähne ihre alte Farbe zurück. Bei Bedarf sollten Sie dann erneut aufgehellt werden. Beachten Sie bitte, dass Kronen oder Zahnfüllungen nicht mitgebleicht werden können – im hinteren, nicht sichtbaren Bereich wird dies nicht weiter störend sein, im Frontbereich aber wäre es ästhetisch sinnvoll über eine Alternative nachzudenken. Hier könnten zum Beispiel Veneers zum Einsatz kommen. Das sind lichtdurchlässige Keramikschalen, mit denen wir Ihre gesunden Zähne verkleiden.

Ein mulmiges Gefühl vor einem Termin beim Zahnarzt ist nicht ungewöhnlich. Viele Menschen kennen das. Doch bei einigen Patienten kann sich aus Unbehagen eine echte Panik entwickeln. Diese Angst führt häufig dazu, dass über Jahre hinweg kein Zahnarztbesuch und notwendige Behandlungen stattfinden können.

Häufig entsteht daraus eine Art Teufelskreis, denn Angst und Scham werden immer größer, je länger man nicht beim Zahnarzt war und je mehr Behandlungsbedarf besteht.

Wenn Sie auch unter Zahnarztangst leiden, helfen wir Ihnen gerne, diese zu ergründen und zu überwinden. Unser psychologisch geschultes und einfühlsames Praxisteam wird von Anfang an Ihren Aufenthalt bei uns so entspannt und angenehm wie möglich gestalten.

In einem ersten vertrauten Beratungsgespräch nehmen wir uns viel Zeit und gehen auf Ihre Ängste und Bedenken ein. Im weiteren Verlauf erstellen wir gemeinsam einen Therapieplan, der individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. 

Mit modernen, sanften Behandlungsmethoden können wir es schaffen, Sie Schritt für Schritt und ohne Stress und Schmerzen wieder an eine zahnärztliche Behandlung heranzuführen.

In diesem Zusammenhang bieten wir auf Wunsch auch Behandlungen in Vollnarkose oder in Dämmerschlaf an.

Ästhetischer Zahnersatz.

Ästhetischer Zahnersatz.

Perfekter Zahnersatz made in Lüneburg.
Ob Brücken und Kronen aus Vollkeramik, CEREC-Inlays oder Implantatversorgungen – in unserer Praxis ist alles made in Lüneburg! Wir fertigen alle Arbeiten entweder chairside direkt in unserer Praxis oder in unserem eigenen zahntechnischen Speziallabor an. Damit sind nicht nur unsere strengen Qualitätsmaßstäbe für Ästhetik, Funktionalität und Passgenauigkeit erfüllt, sondern auch Wege- und Wartezeiten kurz. Sie als Patient profitieren davon!

Damit wir Ihnen eine hochwertige Prothetik – Inlays, Kronen, Brücken oder Prothesen – anbieten können, haben wir in unserer Praxis ein zahntechnisches Speziallabor integriert. Das ist für Sie von Vorteil, denn es verkürzt Wege- und somit Wartezeiten – alle Arbeiten erfolgen direkt nebenan, made in Lüneburg. Bei uns wird jeglicher Zahnersatz von einem Spezialistenteam (3 Meister in einem zahntechnischen Labor) hergestellt. Die enge Zusammenarbeit von uns Zahnärzten mit den Zahntechnikern erfüllt höchste Anforderungen – an Ästhetik, Funktionalität und Passgenauigkeit.

Wenn Ihnen im Unterkiefer fast alle oder sogar alle Zähne fehlen, haben Sie mit Implantaten trotzdem gut lachen. Denn schon zwei bis vier Implantate reichen aus, um einer Vollprothese festen Halt zu geben. Die Befestigung erfolgt mit speziellen Haltesystemen, die aus zwei Elementen bestehen. Eines wird dauerhaft auf die Implantate gesetzt, das Gegenstück in die Prothese eingearbeitet.

Beim Einsetzen verbinden sich die beiden Elemente, ähnlich wie bei einem Druckknopf: Ihre Prothese sitzt fest. Zum Reinigen können Sie sie jederzeit leicht wieder abnehmen.

Auf mindestens sechs Implantaten kann auch eine Brücke dauerhaft an Ihrem Kiefer verankert werden. Der Zahnersatz sitzt dann so fest, dass auf den stützenden rosa Prothesenkunststoff verzichtet werden kann. Im Oberkiefer bleibt in jedem Falle der Gaumen frei von Prothesenmaterial.

So genießen Sie in jeder Situation völlige Sicherheit, denn nichts kann sich unverhofft lösen. Mit Ihren implantatgetragenen Dritten können Sie essen, reden und lachen, als ob es Ihre Zweiten wären.

Nie wieder eine provisorische Krone oder ein provisorisches Inlay! Mit Cerec können wir computergestützte vollkeramische Rekonstruktionen in vollendeter Ästhetik und Perfektion in nur einer Sitzung mit nur einer Betäubung sofort bei Ihnen einsetzen.

CEREC ist das meistgenutzte CAD/CAM-System weltweit – und hat uns neben dem Praxistest auch durch seine Erfolgszahlen überzeugt: über 28 Millionen eingesetzte Restaurationen, mehr als 250 wissenschaftliche Studien zur klinischen Sicherheit, nachgewiesene Langzeitstabilität von 95 Prozent.

Zum perfekten Zahn sind es dabei nur ca. 90 Minuten: In einem ersten Schritt wird die alte Füllung (oder Karies) so weit wie nötig entfernt und der Zahn für eine Krone, Teilkrone oder ein Inlay leicht beschliffen. Anschließend nimmt eine Spezialkamera einen dreidimensionalen Abdruck Ihres Zahnes vor. Die Daten werden an unseren Computer übertragen, ein Programm errechnet aus den Bildern die exakte Passform der zukünftigen CEREC-Krone bzw. des Inlays. Nach unserer Freigabe werden die Daten an die Schleifmaschine (im Nebenraum) geschickt – sie fräst aus vorgefertigten Keramikblöcken die Prothetik. Das dauert ca. 15 bis zwanzig Minuten. Danach kann sie sofort adhäsiv eingebracht werden.

Materialien, die wir für die prothetische Versorgung Ihrer Zähne einsetzen, sind dem natürlichen Zahnmaterial ebenbürtig. Neueste vollkeramische Materialien ermöglichen eine metallfreie Prothetik von natürlicher Ästhetik und perfekter Funktion. Da wir besonderen Wert auf die Verwendung von bioverträglichen Materialien legen, verzichten wir schon seit vielen Jahren auf amalgamhaltige Füllwerkstoffe.

Die Verwendung von Zirkonoxidkeramik hat für Sie gleich mehrere Vorteile: Mit störenden Metallrändern, die später als dunkler Rand am Zahnfleisch sichtbar werden, brauchen Sie sich nicht mehr zu arrangieren. Im Gegenteil: Die Krone schmiegt sich sehr natürlich an das Zahnfleisch, das hält zudem Bakterien fern. Außerdem treten keinerlei Beschwerden beim Genuss sehr heißer oder kalter Speisen auf, da das Metall als Wärmeleiter fehlt. Nicht zuletzt erscheint Zirkonoxidkeramik so natürlich wie ein echter Zahn – es ist fast ebenso lichtdurchlässig und auch so fest. Selbst der Fachmann muss gleich zweimal hinsehen, um den Unterschied festzustellen.

Zirkonoxidkeramik – Revolution beim Zahnersatz
Zirkonoxidkeramik wird schon seit langem erfolgreich in der Orthopädie (z.B. bei Hüftgelenkprothesen) und in der Raumfahrttechnik eingesetzt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch die moderne Zahnmedizin ihre guten Materialeigenschaften entdeckte und damit die Qualität des Zahnersatzes vollkommen neu definierte. Zirkonoxidkeramik vereint perfekte Ästhetik, Biokompatibilität und lange Haltbarkeit. Auf längere Sicht wird sie gewiss zur Standardversorgung.